Kreditkarten Betrug wird mittlerweile schwer geahndet
Donnerstag den 1.04.2010Das Kreditkarten Betrug bei weitem kein geringfügiges Vergehen ist, sollte sich zwar von selbst verstehen, scheint jedoch nicht überall angekommen zu sein. So wurde ein Rumäne vom Landgericht Mönchengladbach zu 4 Jahren Haft verurteilt, weil er mit gestohlenen Kreditkarten Einkäufe in Gladbach und Düsseldorf durchgeführt hatte. Dies war einem Ladendetektiv aufgefallen, der vorher bereits von Kollegen gewarnt wurde und der den Täter letztlich stellte.
Die Richter lehnten eine Bewährungsstrafe ab
Da die Kreditkarten des Täters aus einer Reihe von gestohlenen Kreditkarten aus den USA stammten, wurde der der 27järhige mehrfach nach eventuellen Hintermännern befragt, konnte dazu jedoch keine Auskünfte geben, da lediglich Vornamen genannt wurden. Für die Einsätze der Karten im Supermarkt habe er 100 Euro pro Tag erhalten, hieß es weiter. Die Richter selbst waren nicht überzeugt von der Ahnungslosigkeit des Mannes über die Geschäfte, die sich im Hintergrund der Karteneinsätze verbargen und verurteilten den Täter zu 4 Jahren ohne Bewährung. Die Strafen für solche Vergehen werden aktuell immer härter geahndet, um der wachsenden Kriminalität mit gestohlenen Kreditkarten Daten weltweit einhalt zu gebieten und durch die harten Urteile eine vielzahl an Kleinkriminellen dauerhaft abzuschrecken.



