Ausmaß des neuen Datenskandals in den USA noch nicht klar

Freitag den 23.01.2009

Nachdem jüngst bekannt wurde, dass bei der Abrechnungsfirma Heartland Payment Systems einige Hacker Schadsoftware ins System eingeschleust hatten und dabei nach Warnungen von Visa und MasterCard davon ausgegangen werden muss, dass eine gewisse Menge an Kreditkartendaten gestohlen wurde, ist man sich jedoch nach einem Bericht von „searchsecurity.de“ immer noch nicht im Klaren, wie viele Daten in die falschen Hände gefallen sind.

Dafür seien in den Fällen, wo bereits betrügerische Nutzungen der Kreditkartendaten erfolgt seien, sofort neue Karten ausgegeben worden, hieß es weiter. Momentan ist man bei Heartland offenbar dabei, zu prüfen, ob alle Kreditkarten, mit denen über den Heartland Service etwas abgerechnet worden ist, ersetzt werden müssten. Darüber hinaus kann es durchaus sein, dass das Unternehmen weiter zurück in die Vergangenheit schauen muss, denn die New York Times veröffentlichte eine n Bericht, in dem es hieß, dass das System von Heartland bereits im Mai 2008 mit der Schadsoftware infiziert worden ist.

Wie hoch der Schaden für das Unternehmen sein wird, ist also noch nicht abschließend geklärt, aber eine Analystin geht davon aus, dass es sich um mehrere hundert Millionen Dollar drehen könnte.