AIDA und Amadeus streiten um Kreditkarten Zahlung

Freitag den 19.08.2011

Wer eine Kreuzfahrt beim Anbieter AIDA Cruises bucht, der muss seit April 2011 seine Zahlung mit der Kreditkarte selbst abwickeln. Das zur Carnival Corporation & plc gehörende Unternehmen hatte dies damit begründet, dass es bei den Banken verschärfte Sicherheitsbedingungen für die Zahlung mit Kreditkarte gibt. Kritisiert wurde die Vorgehensweise der Rostocker Reederei vor allem bei den Reiseveranstaltern und nun auch durch Amadeus Germany.

Die Marketing Company, die vor allem durch ihre Flugreservierungssysteme bekannt geworden ist, wehrte sich gegen den von AIDA Cruises erhobenen Vorwurf, dass bei ihnen die Daten derjenigen, die ihre Reisen mit Kreditkarten bezahlen, nicht sicher genug seien. Die Vertreter von Amadeus Tour Market, einem Tochterunternehmen, betonten, dass es dafür keine Anhaltspunkte gäbe.

AIDA Cruises betonte, dass das neue System ihnen keinen Zugriff auf die Daten der Kreditkarten der Kunden verschaffen würde. Es gäbe von den Banken, über die die Reisenden zahlen, lediglich eine Referenznummer für die einzelnen Buchungen. Das eigene Bezahlportal „My Aida“ sei so ausgelegt, dass der Kunde über einen sicheren Provider zahlen würde, der auch die neuen Sicherheitsmerkmale wie den Master Secure Code, die Eingabe der PIN und das Verfahren Verified by Visa unterstützt.

Die Vorwürfe, Amadeus Tour Market mangelnde Sicherheit beim Bezahlen mit Kreditkarten unterstellt zu haben, wurden von AIDA Cruises ebenfalls zurück gewiesen. Der organisatorisch der italienischen Societa di Crociere Mercurio S.r.l. unterstellte Kreuzfahrtanbieter betonte, die Sicherheit der Zahlung über Amadeus Tour Market niemals in Frage gestellt zu haben.